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Im Jahre 2004 gründete sich in Kiel Schleswig-Holstein) ein bis dahin einmaliges Projekt – ein Verein, der sich dem Schutz des Eichhörnchens verschrieb: Die Eichhörnchen-Schutz-Aktionsgemeinschaft e.V (ESA). Die drei Gründer und Verantwortlichen Kay Sobottka, Tanja Heinath und Gunnar Rohr brachten zusammen mit der immer größer werdenden Anzahl von Aktiven in den darauf folgenden 4 Jahren den Verein zur Top-Adresse in Deutschland in Sachen Eichhörnchen.

Von 2004 bis 2008 versorgte die Eichhörnchen Schutz Aktionsgemeinschaft e.V. über 3500 Eichhörnchenfindelkinder in den über 90 Auffangstellen und wilderte diese erfolgreich aus. Ein Notfallteam der ESA, welches in Schichtplanung das 24 Stunden, 7 Tage die Woche besetzte ESA-Notfalltelefon betrieb, war für Anrufe von Findelkindfindern aus ganz Deutschland und darüber hinaus ansprechbar. Die Finder wurden beraten und die Tiere, wenn keine Selbstaufzucht möglich war, in die über 90 Auffangstellen der ESA vermittelt. Es wurde durch erfolgreiche Verhandlungen des Vorstands in Eckernförde (Schleswig-Holstein) in Zusammenarbeit mit der Stadt Eckernförde eine große Auffangstelle gebaut und betrieben, welches ein über 100qm großes und 7 Meter hohes Gehege besaß. Es gab Kooperatonen mit der Uni Hamburg und es wurde neben vielen TV-Beiträgen auch eine 45 Minuten Dokumention mit dem Kinderkanal (KIKA) gedreht.

Im Frühjahr 2009 wurde der Verein nach im Verlauf des Jahres 2008 entstandenen Kontroversen aufgelöst. Einige damals in der ESA aktive sind noch heute als Auffangstelle, meist in eigener Regie, tätig. Manche haben sich auch in den vielen sich in der Folge gebildeten Gruppen, Organisationen oder Vereinen neu organisiert. Auch die Auffangstation in Eckernförde, gegründet durch die ESA, hat einen neuen Partner zum Weiterbetrieb gefunden. Andere Aktive, darunter auch alle Gründer der ESA selbst und die meisten der Mitwirkenden der ersten Jahre, haben sich aus der „Eichörnchenarbeit“ vollkommen zurück gezogen und halten nur noch vereinzelt losen Kontakt zueinander. Der Kräfteverschleiß in der Eichhörnchenaufzucht ist enorm.

Die Geschichte der Eichhörnchen Schutz Aktionsgemeinschaft e.V. (ESA) war etwas ganz besonderes und kann sich mit absoluten Recht als „Original“ betiteln. Auf diese Aufbauleistung sind die Gründer und viele Aktive in der Organisation bis heute stolz. Alle größeren, überregional tätigen Gruppen, welche auf Eichhörnchen spezialisiert sind, sind aus der Urform ESA entstanden. Und das ist gut für diese wundervollen Tiere.

Heute

Heute sind unter www.eichhoernchen-schutz.de nur noch einige wenige Seiten der damaligen Vereinswebpräsenz der Eichhörnchen Schutz Aktionsgemeinschaft e.V. abzurufen, da der Verein aufgelöst ist. Die verbliebenen Seiten wurden dem Münchener Eichhörnchen Schutz e.V. übergeben, welche diese in ihrer wertvollen Arbeit als geschätzte Informationsquelle für eichhörncheninteressierte auch weiterhin nutzen: Diese Seiten sind nach dem Wikipedia-Eintrag zum Eichhörnchen die am Besten zu findende Web-Quelle im Internet zum Thema Eichhörnchen. Die umfangreiche Arbeitsgrundlage zur Findelkindversorgung kann auch heute noch so manchem Fundtier das Leben retten.