Fütterung

Speiseplan für ältere Eichhörnchenjunge

Eichhörnchenbabys nehmen meist bis zur Auswilderung Aufzuchtsmilch an, wenn sie in Schälchen im Gehege angeboten wird.
Ab der 6. Woche
dürfen die Eichhörnchenjungen auch (Vollkorn-)Brei aus dem Glas mit Karotten oder Äpfeln neben bzw. zusätzlich zur Aufzuchtsmilch fressen. Vermeiden sollte man alle Sorten von Kohl, Kartoffeln, Zwiebeln. Zum Knabbern bekommen die Kleinen am besten ungezuckerten Zwieback, Vollkornkekse (ohne Schokolade – auch wenn Eichhörnchen das lieben!), Sonnenblumenkerne und Haselnüsse (beides vorerst ohne Schale), kleine Möhren- und Apfelstücke. Anfangs werden sie nur daran lecken, bis sie auf den Geschmack kommen, und auch erst mit 7-8 Wochen können die Eichhörnchenjungen festes Futter richtig verdauen. Zusätzlich kann man auch Babygläschen der Sorten Joghurt mit Banane anbieten. Frisches Wasser muss den Eichhörnchenjungen immer zur Verfügung stehen.
Ab der 7. Woche
Nun beginnt man, die Eichhörnchenjungen an feste Nahrung zu gewöhnen. Bieten Sie den Eichhörnchen ein breites und abwechslungsreiches Angebot an artgerechten Früchten und Pflanzen.

Achtung, das sollten Sie wissen!
Nüsse knacken
Nüsse zu knacken lernen die Eichhörnchenjungen durch Probieren. Der Instinkt dazu ist angeboren. Die Eichhörnchenjungen müssen es nicht bis zur Auswilderung beherrschen, zumal in unseren Breiten die Nüsse erst im Sommer reifen.
Ab der 8.Woche können die Eichhörnchenjungen bereits Sonnenblumenkerne öffnen.
Die Nahrung erwachsener Eichhörnchen besteht aus:
Nüssen und Samen (Walnuss, Haselnuss, Bucheckern, Eicheln, Kastanien, Hainbuchensamen, Sonnenblumenkerne, Koniferensamen aus Kiefern, Fichten und Tannenzapfen, Beeren (Heidelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren), Pilzen, Rinde, Knospen und Triebe frischer Zweige, Löwenzahn und Blüten z.B. vom Gänseblümchen, Insekten.

Weitere Nahrung für Hörnchen sind:
Obst: z.B. Apfel, Nektarine, Aprikose, Birne, Kiwi, Weintrauben, Melone
Gemüse: Möhre, Broccoli, Zucchini, frische Maiskolben, Rosinen, Haferflocken, Salat und Spinat, Zwieback und Knäckebrot.
Mandeln darf man wegen der enthaltenen schädlichen Blausäure nicht geben, Erdnüsse nur sparsam, möglichst gar nicht füttern, sie sind nicht gerade gesund und sind noch dazu nicht selten mit Schimmel befallen. Ganze Erdnüsse kann man höchstens zum “Schale knacken üben” geben. Außerdem sind sie draußen in Freiheit nicht zu finden.
Optimal ist es, wenn das Futter nicht ausschließlich im Napf angeboten wird, sondern teilweise verstreut wird. So lernt das Eichhörnchen, sich sein Futter zu suchen und ist gleichzeitig beschäftigt.

Eichhörnchen Schutz e.V.